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Die von mir festgelegte Stärke dieses Tornados liegt im oberen T4 Bereich. Dies entspricht einer Windstärke von
ca. 218 km/h. Am Horbel [Buchenbestand] sowie in unterer Talmitte am Horbel sind die stärksten Schäden sichbar. Hier
wurden jedoch stabile Waldrandbäume nicht zerstört. In der Ortslage Diedorf sind Schäden im Bereich T3 IF1
[151-170km/h] feststellbar.
In diesem Fall finden sich aufgrund der Schadenanalyse ganz klare und eindeutige tornadische Beweise. Die markantesten
Beweise fuer einen Tornado in diesem Fall sind die rueckseitig entgegengesetzt der Zugrichtung geworfenen Bäume
am Horbel hangaufwaerts in westlicher Richtung, die 8 km lange Schadenspur, die zahlreichen Sog- und Unterdruckschaeden, eine
rueckseitige Verfrachtung einer Holzhütte und das insgesamt konvergente Fallmuster.
Herzlichen Dank fuer die bisherige Mithilfe gelten den BOS-Kräften [Feuerwehr Diedorf, LT Wartburgkreis] und jeweils
fuer ihren Bereich zustaendigen Revierförster fuer die ersten Informationen zur Lage vorort. Vielen Dank auch an
Steffen Prost fuer die Schadenfotos/Schadenlage im Ort Diedorf und an Siegmar Gattung fuer den historischen Rückblick.
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